Home 2018-04-21T10:00:25+00:00

Die »East Side Gallery« gehört den Menschen!

Man in a T-Shirt, Tiananmen Square (1989)

1989 haben die Menschen friedlich und aus eigener Kraft eine der größten Gefahren für das Überleben der Menschheit — den Kalten Krieg — beendet. Die Menschen wollten ihr Schicksal selbst bestimmen. Weltweit und insbesondere in Osteuropa sowie in China riefen sie nach Frieden, Freiheit und Demokratie. Leider waren sie nur in Teilen erfolgreich. Meist brachte sie der Kommerz um die Früchte ihres Muts. Die Ereignisse, Träume, Hoffnungen und Stimmungen jener Tage haben die Künstlerinnen und Künstler der East Side Gallery 1990 für uns eingefangen, damit auch wir morgen noch an die Träume und Hoffnungen von einst anküpfen können.

Daher gehört die East Side Gallery den Menschen!

 

Lasst uns die »East Side Gallery« wachküssen:

Die »East Side Gallery«
im »Geist der Nacht des Mauerfalls« mit »Freude« erfüllen …

Stell Dir vor, entlang der »East Side Gallery« gestalten wir gemeinsam ein Areal des Dialogs wie der Kunst, das die Menschen weltweit dazu einlädt, »im Geist des Jahres 1989« über Werte wie Freiheit, Frieden und Demokratie nachzudenken und zu diskutieren.

Ein Areal der »Freude«, in dem wir die drängenden Fragen unserer Zeit sowie unsere Träume und Hoffnungen von einer besseren Welt thematisieren. Einen Ort der Harmonie, der Brücken bauen und alle Arten von Mauern — insbesondere die in unseren Köpfen — überwinden hilft.

Einen Ort der »Freude«, an dem wir Menschen einfach Schwestern und Brüder sind.

Denkanstoß für ein lebendiges Denkmal an die Freude — East Side Gallery

Wir Menschen dürfen uns das Symbol des Friedens, der Freiheit und der Demokratie nicht wegnehmen lassen!

Die »Freiheit« ist ein zartes Licht, das stets aufs Neue gedacht, gelebt, bewahrt sowie erstritten werden will.

Denkanstoß für das Konzept eines
„Lebendigen Denkmals an die Freude — East Side Gallery“

Anfang 2018 will der Berliner Senat die »East Side Gallery« an die »Stiftung Berliner Mauer« übertragen.

Wir stehen dieser Übereignung kritisch gegenüber:

Gerade in Zeiten wachsender Empörung, Unsicherheit und Angst bedarf es positiver Orientierung. Eine solch positive Orientierung könnte ein »Lebendiges Denkmal an die Freude — East Side Gallery« bieten, wie es unserer Denkanstoß umreißt.

Anders als die Gedenkstätte „Berliner Mauer“ in der Bernauer Straße, wie sie von der Stiftung Berliner Mauer betrieben wird,  erinnert die East Side Gallery, nicht an die Schrecken des Kalten Krieges. Vielmehr ist sie als ein Denkmal der „Freude“ über den friedlichen Fall des Eisernen Vorhangs und das friedliche Ende des Kalten Krieges zu deuten, wie sie 1989 von den Menschen errungen wurden. Durch die Arbeit der Künstlerinnen und Künstler im Jahr 1990 wurde ein Ort des Schreckens in einen Ort positiver Erinnerung transformiert. Obwohl die East Side Gallery ein Teilstück der ehemaligen Berliner Mauer ist, verkörpert sie daher heute den Ruf der Menschen im Jahr 1989 nach Freiheit, Frieden und Demokratie.

Diese Erinnerung gilt es zu bewahren.

 

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Viele kleine Leute, die in vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.

— Afrikanisches Sprichwort —

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(East Side Gallery, Bild ohne Titel, Kani Alavi u. Muriel Raoux, 1990 / 2009)

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