Über uns 2017-12-29T21:13:27+00:00

Über uns

Die Initiative

East Side Gallery —

A Living Monument to Joy

Unser Ziel

Wir möchten die »East Side Gallery« im »Geist der Nacht des Mauerfalls« mit »Freude« erfüllen, um bestehende »Mauern abzubauen« …

Denkanstoß für ein lebendiges Denkmal an die Freude — EAST SIDE GALLERY

Unsere Positionen

… zur East Side Gallery

Das ist sehr schwer in Worte zu fassen. Vielleicht ist es sogar unmöglich. Wir haben uns selbst viele Male gefragt, was uns so viele Jahre durchhalten und engagieren ließ. Gemeinsam ist uns jedoch, dass die East Side Gallery uns alle in ihren Bann gezogen hat. Vielleicht der gleiche Bann, der jedes Jahr tausende von Besuchern an die East Side Gallery strömen lässt? Für uns ist der Zauber der East Side Gallery etwas ganz Besonderes, das sich nicht wirklich erklären lässt. Er lässt sich allenfalls fühlen. Am besten gelingt dies, wie Thomas herausgefunden hat, wenn man in einer Mußestunde die „Ode an die Freude“ – Beethovens 9. Symphonie – auf sich wirken lässt und sich dabei die Bilder des Jahres 1989 ins Gedächtnis ruft. Interessant ist, dass auch viele Künstlerinnen und Künstler, die 1990 an der East Side Gallery gearbeitet haben, diese „Vibrations“ gespürt haben. Sie hatten oft das Gefühl, an der Schöpfung von etwas ganz Besonderem teilzuhaben …
Wir haben lange darüber nachgedacht, was genau den Zauber der »East Side Gallery« ausmacht. Wir wollten einfach verstehen, was genau uns über viele Jahre die Kraft gab, für den Schutz der »East Side Gallery« und ihre Erhaltung einzustehen. Zunächst war uns die Erzählung von Christa Wolf »Der geteilte Himmel« eine wertvolle Hilfe. Sie entpuppte sich jedoch bald lediglich als feine Metapher, die das Phänomen nicht zu erklären vermochte. Der Durchbruch gelang Geigenbaumeister Thomas Rojahn, der die »East Side Gallery« mit der »Ode an die Freude« — »Beethovens 9. Symphonie« in Verbindung brachte: „Ich assoziiere mit der Nacht, in der die Mauer fiel und sich wildfremde Menschen voller »Freude« in die Arme fielen, mit der »Ode an die Freude« — »Beethovens 9. Symphonie«. Wenn ich mich an die Bilder von damals erinnere, fällt auf, dass in dieser Nacht schlicht »Freude« herrschte. So oder ähnlich stelle ich mir den Moment vor, den Schiller und Beethoven gleich einer Vision zum Ausdruck bringen wollten, als sie die Menschen in einem Augenblick der »Freude« zu Schwestern und Brüdern werden ließen …“ Jetzt konnten viele von uns ihre Empfindungen und Gefühle auch in Worte fassen.
Mit »Monument to Joy« versuchen wir, an den Ruf des Jahres 1989 anzuknüpfen. Die Menschen sollen sich an ihre Hoffnungen und Träume, aber auch an ihre Ängste im Jahr des Mauerfalls erinnern und daran, dass einem die Freiheit nicht geschenkt wird. Freiheit gilt es jeden Tag kritisch zu reflektieren. Auch muss man sich stetig für sie engagieren und ggf. auch streiten. Dies wollen wir den Menschen mit einem »lebendigen Denkmal an die Freude — East Side Gallery« bewusst machen, wie es in unserem »Konzept für ein lebendiges Denkmal an die Freude — East Side Gallery« umrissen ist.
Wir denken, ideell gehört die »East Side Gallery« kraft ihrer Symbolkraft schon heute den Menschen, die sich nach dem Fall von Mauern sowie nach elementaren Dingen wie Frieden, selbstbestimmter Freiheit und Demokratie sehnen. Wir meinen auch, dass sich die Menschen die »East Side Gallery« gerade wegen ihrer Symbolkraft als Symbol nicht wegnehmen lassen dürfen und ihre Zukunft gemeinsam »von unten« entwickeln sollten. Das ist der Ansatz von »East Side Gallery – A Monument to Joy«.
Bislang haben wir seitens der Künstlerinnen und Künstler ausschließlich Zustimmung erfahren. Einige engagieren sich in der Initiative »East Side Gallery — A Monument to Joy« Keine Künstlerin und kein Künstler hat sich bisher je gegen unseren »Denkanstoß für das Konzept eines lebendigen Denkmals an die Freude – East Side Gallery« gewandt. Ganz im Gegenteil: Uns wurde sogar dafür gedankt, endlich das in Worte gefasst zu haben, was viele vorher nur fühlen konnten. Lediglich der Vorstand der Künstlerinitiative hatte uns gebeten, zunächst die Seiten 2 und 3 des Denkanstoßes zurückzuhalten. Hiervon haben wir jedoch abgesehen. Last but not least kam der Anstoß, die Initiative »East Sie Gallery – A Monument to Joy« ins Leben zu rufen von Christine Maclean. Christine Maclean war im Jahr 1990 die Managerin der East Side Gallery und ist ihre heimliche „Mutter“. Ursprünglich vom Initiator David Monthy eingestellt, führte sie das Projekt bis September 1990 allein zu Ende, nachdem David Monthy bereits im März 1990 ausgestiegen war, weil sich der beabsichtigte finanzielle Erfolg nicht einstellen wollte.
Fakt ist, dass jedwede Bebauung des ehemaligen Todesstreifen nach Berliner Denkmalschutzrecht eigentlich strikt verboten ist. Ein Neubau ist dann verboten, wenn er empfindlich in den Wirkbereich eines Denkmals eingreift. Und dies ist im Fall der East Side Gallery der Fall. Hierzu vielleicht eine kleine Anekdote von Jordi vom Bündnis ‚East Side Gallery retten!‘: „Bereits zur Hochzeit der Proteste gegen den Luxuswohnturm „Living Levels“ im Jahr 2013 haben sich viele von uns gefragt, was uns eigentlich für den Erhalt der East Side Gallery streiten lässt. Johannes Riedner vom Bündnis ‚East Side Gallery retten!‘ hat damals zum Beispiel Überlegungen zur Erzählung „Der geteilte Himmel“ von Christa Wolf angestellt. Mir hat damals insbesondere dieser literarische Erklärungsversuch sehr gut gefallen. Wirklich verbunden habe ich damit allerdings zunächst wenig. Es war eher so etwas wie ein Plattitüde für mich; bis mich mein Weg an einem extrem sonnigen Junitag an die East Side Gallery führte: Ich kann mich noch genau erinnern. Gerade auf Höhe des Luxuswohnturm „Living Levels“ machte die East Side Gallery damals aufgrund ihres geschwungenen Verlaufs den Eindruck der Geschlossenheit. Ich blickte nach vorn und zurück und hatte das Gefühl, das ehemalige Grenzbollwerk sei noch in Takt. Zudem herrschten an der East Side Gallery eigenartige Lichtverhältnisse. Bereits am Vormittag verschattete die Galerie die auf ihr befindlichen Gemälde. Als ich in diesem Moment zufällig nach oben blickte, konnte ich ihn gesehen – den geteilten Himmel. Es war der Kontrast der dunklen, alles erdrückenden Mauer zum strahlend-blauen Himmel. Der Kontrast zwischen dem martialisch wirkenden Betonbollwerk Mauer und der endlos wirkenden Freiheit darüber. Mich überkam spontan ein Gefühl des Eingemauertseins. Ein Gefühl, das heute nicht mehr erfahrbar ist, weil der Blick in den blauen, geteilten Himmel über der Galerie inzwischen durch den Luxuswohnturm „Living Levels“ verbaut ist. Mit einem Schlag war mir klar, warum § 10 Denkmalschutzgesetz Berlin derart empfindliche Eingriffe in den Wirkbereich eines Denkmals verbietet.“ Daher appellieren wir an die Verantwortlichen in Bezirk und Senat, den 14 stöckigen Luxuswohnturm „Living Levels von Investor Maik-Uwe Hinkel zurückzubauen sowie den nach wie vor drohenden Bau des 120 Meter langen und 9 Stockwerke hohen Hotelkollosses „Waterfront Living“ von Investor Alon Mekel zu verhindern. Käme dieser, wäre dies das endgültige Aus für das Denkmal East Side Gallery.
Obwohl die East Side Gallery als unbequemes Denkmal gilt und in den letzten Jahren durch die Verwalung eher geschäht wurde, ist sie für uns eines der wichtigsten Denkmale der neueren Zeitgeschichte, das den Menschen gerade in Zeiten wachsender Unsicherheit, Empörung und Angst wichtige Orientierung bieten kann. Wir deuten die East Side Gallery als Denkmal der Freude über das friedliche Ende des Kalten Krieges sowie den friedlichen Fall des Eisernen Vorhangs, der die Welt bis 1989 martialisch in Ost und West teilte. Dies waren historische Ereignisse von epochaler Bedeutung. Nach dem Fall der Mauer gab es berechtigte Hoffnungen für ein friedliches Miteinander in Europa und der Welt sowie ein Ende des Hochrüstens. Doch die Strategie des Wandels durch Annäherung bzw. der Kooperation statt Konfrontation, wie sie damals praktiziert wurde, hat sich heute ins Gegenteil gewandelt. Daher ist es wichtig, die East Side Gallery und das Areal dahinter für nachfolgende Generationen als Denkmal zu erhalten. Als ein Symbol für Völkerverständigung, Frieden, Freiheit und Demokratie.
Die Idee, die East Side Gallery durch einen Zaun vor Schmierereien zu schützen, stammt von der Künstlerinitiative East Side Gallery. Obwohl die Künstlerinitiative in der Vergangenheit sehr viel für den Erhalt der East Side Gallery geleistet hat, spiegelt sie keinesfalls den Willen aller Künstlerinnen und Künstler wider, die die East Side Gallery im Jahr 1990 geschaffen haben. Uns erscheint es paradox, ein Freiheitsdenkmal, das für den friedlichen Fall von Mauern steht, durch eine neuerliche Mauer in Form eines Zauns vor den Bürgerinnen und Bürgern schützen zu wollen. Wir hätten eine intelligentere Lösung erwartet.

… zu einem UNESCO-Weltkulturerbe East Side Gallery

Wie wir von Prof. Leo Schmidt, einem der führenden Denkmalschützer und ICOMOS-Gutachter, wissen, handelt es sich bei den Vorschlägen für die UNESCO-Weltkulturerbeliste leider oft um rein politische Entscheidungen, die weniger von fachlichen Erwägungen geleitet sind. Von ihm wissen wir auch, dass die UNESCO so etwas wie eine inoffizielle Wunschliste für Denkmäler hat. Ganz oben auf der Liste stehen auch Denkmäler, die das friedliche Ende des „Kalten Krieges“ dokumentieren. Wem fällt dabei nicht die East Side Gallery ein? Zugegeben, Prof. Schmidt sieht das UNESCO-Weltkulturerbe-Potential der East Side Gallery eher im Zusammenspiel mit der gesamten Berliner Mauer. Wir erlauben uns jedoch, dies geringfügig anders zu sehen: Wichtig bei solchen Entscheidungen ist immer ein Alleinstellungsmerkmal des vorgeschlagenen Denkmals zu vergleichbaren Denkmälern in der Welt. Wir meinen, es gibt wenig, was die Berliner Mauer als solche vom übrigen Eisernen Vorhang unterscheidet, der immerhin mehrere tausend Kilometer lang war. Die friedliche Überwindung des „Eisernen Vorhangs“ und das friedliche Ende des „Kalten Krieges“ sind nach unserer Auffassung heute jedoch nur noch entlang den 1,316 Kilometern der Berliner East Side Gallery authentisch erfahrbar. Kurz: Die Berliner Mauer kann nicht ohne die East Side Gallery – die East Side Gallery aber vielleicht ohne den Rest der Berliner Mauer. Dem gilt es gerecht zu werden! Und seien wir ehrlich, stünde unserer Stadt – gerade mit Blick auf die extrem dunklen Seiten unserer neueren Geschichte – ein UNESCO-Weltkulturerbe, das an die Fähigkeit des Menschen erinnert, selbst extremste Konflikte wie den „Kalten Krieg“ friedlich lösen zu können, nicht gut zu Gesicht? Immerhin eines Konflikts, der den Untergang der gesamten Spezies Mensch hätte bedeuten können …
Wir meinen: Nein. Der Vorschlag für ein UNESCO-Weltkulturerbe setzt gerade begleitendes bürgerschaftliches Engagement für die potentielle Weltkulturerbestätte voraus. Wir sind zuversichtlich, dass sich bestimmt ein Weg finden lässt, der alle Bedenken ausräumt und alle Beteiligten zufrieden stellt.

… gegenüber Bezirk, Senat und Stiftung Berliner Mauer

Wir sehen die geplante Übertragung der East Side Gallery an die Stiftung Berliner Mauer eher mit gemischten Gefühlen. Sicher, die Stiftung Berliner Mauer wäre im Rahmen ihrer Möglichkeiten ein Garant für den Schutz der baulichen Substanz der East Side Gallery. Soweit wir gehört haben, sollen der Stiftung seitens des Berliner Senats zu diesen Zweck sogar einmalig 190.000 Euro zufließen. Ob dies hinreichend ist, bleibt abzuwarten. Problematisch erscheint uns jedoch insbesondere der Umstand, dass die Stiftung Berliner Mauer traditionell eher eine negative Erinnerungskultur pflegt. Ihre Themen sind zum Beispiel die Schrecken der Deutschen Teilung, die Mauertoten, Flucht und Vertreibung. Sicher, auch bei der East Side Gallery handelt es sich um ein Teilstück der ehemaligen Berliner Mauer und damit eigentlich um einen Ort des Schreckens. Nach unserem Empfinden haben im Jahr 1990 jedoch die 118 internationalen Künstlerinnen und Künstler durch ihr Wirken den ehemaligen Ort des Schreckens in einen Ort positiver Erinnerung transformiert. Und daher plädieren wir dafür, die Zukunft der East Side Gallery anders, nämlich positiv, zu denken. Hier könnte etwas geschehen, was in Fachkreisen schon länger diskutiert wird: Die Abwendung von einer ausufernden negativen Erinnerungskultur des Schreckens hin zu einer positiven Erinnerungskultur, die der nach 1989 allgegenwärtigen Aufbruchsstimmung Rechnung trägt. Für uns ist die East Side Gallery ein Symbol der Freude über den friedlichen Fall von Mauern. Der Ruf des Jahres 1989 war ein weltweiter, friedlicher Ruf nach Werten wie Frieden, Freiheit und Demokratie. In Osteuropa konnte sich dieser Ruf vieler Orten Gehör verschaffen; in China leider nicht. Wie in vielen Ländern dieser Welt wurden auch in der ausgehenden DDR im Jahr 1989 bis zur ersten „freien“ Volkskammerwahl im Jahr 1990 viele extrem spannende Dinge gedacht, die heute leider oftmals vergessen sind. Es gab einen Verfassungsentwurf, viele Dinge und Themen, die in den Werken der East Side Gallery Niederschlag gefunden haben. An diese würden wir gerne erinnern und im Heute im Sinne einer positiven Erinnerungskultur daran anknüpfen … Die Stiftung Berliner Mauer haben wir in den vergangen Jahren leider eher als „verkrustete“ Institution erfahren, die in „altbackenen“ Zwängen und Denken gefangen ist. Insoweit haben wir in der Tat Zweifel, ob die Stiftung der Bedeutung des Denkmals East Side Gallery den Träumen und Hoffnungen der Menschen dieser Welt nach Frieden, Freiheit und einem selbstbestimmten, besseren Leben wirklich gerecht werden kann. Sofern für die East Side Gallery kein geeigneterer Träger gefunden werden kann, sollte zumindest eine gewisse Eigenständigkeit der East Side Gallery sichergestellt werden. Denkbar wäre es für uns notfalls, die East Side Gallery in eine eigene „Unselbständige Stiftung“ zu überführen, die an die Stiftung Berliner Mauer angeschlossen ist.
2013 sprachen sich in einer repräsentativen Umfrage des FORSA-Instituts 75% der Berlinerinnen und Berliner gegen eine Bebauung des Spreeufers mit Wohnungen entlang der East Side Gallery aus, wenn dafür Teile der Galerie abgerissen werden müssen. Dieses Ergebnis deckt sich in etwa mit dem Ergebnis des erfolgreichen Bürgerentscheids „Spreeufer für Alle!“ aus dem Jahr 2008. Gemein ist beiden Voten, dass sie in der Vergangenheit hartnäckig von Bezirk und Senat ignoriert wurden.Insoweit erwarten wir von beiden, dass sie kooperativ zusammenarbeiten, um vereint und aufrichtig den nach wie vor drohenden Hotelneubau „Waterfront Living“ von Investor Alon Mekel, der das Denkmal East Side Gallery endgültig zerstören würde, abzuwenden und den ehemaligen Todesstreifen in eine Grünfläche umwidmen. Ganz wie es im aktuellen Koalitionsvertrag vereinbart wurde. Darüber hinaus wünschen wir uns eine kooperative Zusammenarbeit, die die Vision von einem „Lebendigen Denkmal an die Freude – East Side Gallery“ als ein Denkmal „von unten“ Wirklichkeit werden lässt, wie er in unserem „Denkanstoß für das Konzept eines lebendigen Denkmals an die Freude – East Side Gallery“ angerissen ist. Hierzu möchten wir den Bezirk, den Senat und insbesondere alle engagierten Berlinerinnen und Berliner herzlich einladen …

Unser Team

Das Team der »Initiative East Side Gallery – A Monument to Joy«

Einzelpersonen

Alfredo Sciuto
Christine Maclean
Managerin der East Side Gallery im Jahr 1990
Detlef Matthes
Fotografierte die Berliner Mauer vor ihrem Fall von der Ostseite. http://mauerfotos-aus-ostberlin.de/
Dieter Ziebarth, Pfarrer i.R.
Dieter Ziebarth erlebte das Jahr 1989 als Pfarrer der »Bekenntniskirche« (Berlin Treptow) sowie der »Gethsemanekirche« (Berlin Pankow) hautnah im Zentrum der »Friedlichen Revolution«. Er wird unsere Initiative als Zeitzeuge beraten und unterstützen.
Dorothee Tops
Bündnis ‚East Side Gallery retten!‘
Hans Cousto
Bündnis ‚East Side Gallery retten!‘
Joerg Bereths
Bündnis ‚East Side Gallery retten!‘, »Verfasser des Denkanstosses für das Konzept eines lebendigen Denkmals an die Freude East Side Gallery« sowie einer kritischen Analyse zu §10 Denkmalschutzgesetz Berlin (Living Levels)
Maga Navarrete
Margaret Hunter
East Side Gallery – Künstlerin (Bilder: Hands und Joint Venture)
Max Körner
Sabine Kunz
East Side Gallery – Künstlerin (Bild: Die Tanzenden)
Tanja Drache
Thomas Rojahn
Bündnis ‚East Side Gallery retten!‘, »Verfasser des Denkanstosses für das Konzept eines lebendigen Denkmals an die Freude East Side Gallery«
Reto Thumiger
Seit über 25 Jahren ist der gebürtige Schweizer und gelernte Kaufmann Aktivist des Neuen-Humanismus. Seine Anliegen, wie kulturelle Vielfalt, gleiche Rechte und Möglichkeiten für alle Menschen sowie eine innere und äußere Revolution – basierend auf der aktiven Gewaltfreiheit, führte ihn in sehr unterschiedliche Länder, wie Ungarn, Spanien, Togo und Sierra Leone. Mit seiner freiwilligen Tätigkeit in Pressenza Berlin möchte er der neuen Sensibilität und dem neuen Bewusstsein ein Sprachrohr verleihen und mit seinem Engagement zu einer weltweiten menschlichen Kultur gelangen. In diesem Sinne: Die East-Side Gallery im Sinne einer positiven Erinnerungskultur weiterzuentwickeln fazsziniert ihn. Ein Ort entstehen lassen für künstlerische, soziale und politische Veranstaltungen ohne Zensur im Geiste des Friedens, Freiheit, Toleranz und Solidarität.

Gruppen

Open Space Berlin

Performances – Interventionen – Installationen – Workshops – Labor Open Space Berlin ist eine international vernetzte Plattform von Künstlern aus den Bereichen Performance-Art, Theater und Bildende Kunst. Schwerpunkt ist die Interaktion im öffentlichen Raum mit künstlerischen Aktionen. Abseits vom Mainstream veranstaltet und organisiert Open Space Festivals, Performances und Ausstellungen. http://www.openspace32.de

Chronologie

  • 16. Januar 2015

    Der »Denkanstoß für das Konzept eines lebendigen Denkmals an die Freude East Side Gallery« entsteht.

  • September 2015

    Auf Vorschlag von Christine Maclean, der Managerin der East Side Gallery im Jahr 1990, gründen Christine MacLean, Thomas Rojahn und Joerg Bereths die Initiative »East Side Gallery — A Monument to Joy«.

    Joerg, Christine und Thomas

     

  • 13. Oktober 2017

    Hearing des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg zur East Side Gallery

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(East Side Gallery, Bild ohne Titel, Kani Alavi u. Muriel Raoux, 1990 / 2009)

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