UNESCO Weltkulturerbe
»East Side Gallery«

Zur Website:
east-side-gallery.org

Bündnis
»East Side Gallery retten!«

East Side Gallery & Stiftung Berliner Mauer

Der Geist der »East Side Gallery« und der gesetzliche Auftrag der »Stiftung Berliner Mauer« passen derzeit leider nicht wirklich zusammen!

Nach dem Mauerstiftungsgesetz aus dem Jahr 2008 besteht der gesetzliche Auftrag der Stiftung Berliner Mauer allein darin, die Schrecken der Berliner Mauer sowie der Teilung zu dokumentieren und zu vermitteln. Darüber hinaus soll ein würdiges Gedenken der Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft ermöglicht werden.

Die »East Side Gallery« steht jedoch für etwas ganz anderes:

Das Wirken und das Werk der über 100 Künstlerinnen und Künstler im Jahr 1990 hat den einstigen Ort des Schreckens in etwas Positives »transformiert«. Daher ist der Geist der »East Side Gallery« von Freude und vom Ruf des Jahres 1989 nach Frieden, Freiheit und Demokratie geprägt.

Schaut nur auf die Bilder!

In den Monaten bis zu den ersten freien DDR-Volkskammerwahlen am 18. März 1990 begannen die Menschen in der ausgeheneden DDR an »Runden Tischen« Demokratie in ihrer Urform zu leben. Herrschaft ging nicht bloß vom Volk aus, sondern das Volk herrschte in Form von »Runden Tischen« selbst. Und genau hieran müssen wir uns erinnern (können), wenn wir unsere Zukunft selbstbestimmt und emanzipiert in die eigenen Hände nehmen wollen!

Am 1. November 2018 übertrug der Berliner Senat, neben dem Denkmal auch das Eigentum des hinter der »East Side Gallery« gelegenen »Freiraums« an die Stiftung Berliner Mauer. Gerade letzteres ist ein No-Go, weil der Freiraum ausweislich der Denkmalkarte Berlin nicht zum eigentlichen Denkmal »East Side Gallery« , sondern uns Bürgerinnen und Bürgern gehört (Schätzwert: mehrere 100 Millionen Euro).

Daher gemeinsam für ein
»Lebendiges Denkmal an die Freude — East Side Gallery« !

Denkanstoß für ein lebendiges Denkmal an die Freude — East Side Gallery

Die »East Side Gallery« gehört den Menschen!

Man in a T-Shirt, Tiananmen Square (1989)

1989 haben die Menschen friedlich und aus eigener Kraft eine der größten Gefahren für das Überleben der Menschheit — den Kalten Krieg — beendet. Die Menschen wollten ihr Schicksal selbst bestimmen. Weltweit und insbesondere in Osteuropa sowie in China riefen sie nach Frieden, Freiheit und Demokratie. Leider waren sie nur in Teilen erfolgreich. Meist brachte sie der Kommerz um die Früchte ihres Muts.

Die Ereignisse, Träume, Hoffnungen und Stimmungen jener Tage haben die Künstlerinnen und Künstler der East Side Gallery 1990 für uns eingefangen, damit auch wir morgen noch an die Träume und Hoffnungen von einst anküpfen können …

Daher gehört die East Side Gallery den Menschen!

Lasst uns die »East Side Gallery« wachküssen:

Die »East Side Gallery«
im »Geist der Nacht des Mauerfalls« mit »Freude« erfüllen …

Stell Dir vor, entlang der »East Side Gallery« gestalten wir gemeinsam ein Areal des Dialogs wie der Kunst, das die Menschen weltweit dazu einlädt, »im Geist des Jahres 1989« über Werte wie Freiheit, Frieden und Demokratie nachzudenken und zu diskutieren.

Ein Areal der »Freude«, in dem wir die drängenden Fragen unserer Zeit sowie unsere Träume und Hoffnungen von einer besseren Welt thematisieren. Einen Ort der Harmonie, der Brücken bauen und alle Arten von Mauern — insbesondere die in unseren Köpfen — überwinden hilft.

Einen Ort der »Freude«, an dem wir Menschen einfach Schwestern und Brüder sind.

Denkanstoß für ein lebendiges Denkmal an die Freude — East Side Gallery

Blog

Pressemitteilung | Berlin 12. April 2017 — Die East Side Gallery ‚wachküssen‘! Berlin, 12. Oktober 2017 - »East Side Gallery – A Monument to Joy« nennt sich eine Initiative, die das weltweit einzigartige Symbol für den friedlichen Fall von Mauern, Freiheit, Frieden und Demokratie — die Berliner East Side Gallery — aus ihrem Dornröschenschlaf erwecken will. Die Idee hierzu kam Christine Maclean, der ehemaligen Managerin der East Side Gallery im Jahr 1990. Sie setzte damals die Vision von David [...]

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(East Side Gallery, Bild ohne Titel, Kani Alavi u. Muriel Raoux, 1990 / 2009)

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